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Enzyklika Magnifica Humanitas

03. Jun 2026

Friedensethische und friedenstheologische Themen

Von Stefan Silber

Die Enzyklika Magnifica Humanitas von Papst Leo XIV. „über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ wurde am Pfingstmontag, 25. Mai 2026 der Öffentlichkeit vorgestellt. Unterzeichnet wurde sie bereits am 15. Mai, auf den Tag genau 135 Jahre nach Rerum Novarum von Papst Leo XIII., die allgemein als die erste „Sozialenzyklika“ gilt. Leo XIV. stellt diesen Zusammenhang selbst her und beruft sich im Lauf der Enzyklika auf die gesamte Tradition der Katholischen Soziallehre bis hin zu Papst Franziskus.
Auch wenn die Fragen der Künstlichen Intelligenz einen inhaltlichen Schwerpunkt des Schreibens einnehmen, widmet Leo auch den Fragen von Krieg und Frieden ein ausführliches Kapitel, das unter der Überschrift „Die Kultur der Macht und die Zivilisation der Liebe“ steht, und zwar nicht nur im Zusammenhang mit KI. Auf diese Weise wird auch die Friedenslehre der katholischen Kirche angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen aktualisiert. Auf diesen wichtigen Teil von Magnifica Humanitas möchte ich hier hinweisen.

Den Text finden Sie im Downloadbereich.